Wanderwege

Das AlpBeizli Schindelberg ist über verschiedene Wanderrouten erreichbar. Gleich zwei beliebte Höhenwege führen an uns vorbei. Doch auch Wanderer, die kürzere Routen bevorzugen kommen auf ihre Kosten. Wer bei schönem Wetter den Weg zu uns unter die Füsse nimmt, wird spätestens beim Erklimmen des Gipfelkreuzes von einem traumhaften Ausblick belohnt:

Toggenburger Höhenweg 48

Die Etappe 5 des Toggenburger Höhenweges (total 3h45min) Chrüzegg-Hulftegg startet im Bergrestaurant Chrüzegg (Chrüzegg-Schindelberg 1h20min). Von dort führt der Weg zur Oberen Habrüti. Es lohnt sich eine Rast beim dortigen Kreuz einzulegen und den Blick über Goldingen bis zum Zürichsee schweifen zu lassen. Als wir noch auf Sennalpen unseren Sommer verbrachten, rief Reto jeden Frühling einmal den Alpsegen von dieser Stelle aus. Weiter geht es über den Hinterchreuel zur Rosseg. Ein besonderes Plätzchen für uns, denn hier sieht man von der östlichen bis zur westlichen Grenze des Schindelberges. Von hier sind es nur noch wenige Minuten bis zu unserem AlpBeizli. Nach einer kleinen Rast führt der Weg weiter zwischen unseren Weiden, vorbei an der Alp Tierhag. Nach etwa 40 min erreicht man das Schnebelhorn, mit 1291 m ü.M der höchste Berg im Kanton Zürich. Nochmals 1h 40 min später erreicht der Wanderer sein Ziel, die Hulftegg.

Hintergoldingen-Schindelberg

Für uns der direkteste Weg zu unserem AlpBeizli startet auf dem Parkplatz im Chamm in Hintergoldingen (mit dem Auto bei der Käserei Züger in Hintergoldingen links abbiegen). Vom Chamm führt ein Weg direkt zu uns, der Marsch dauert etwa eine Stunde, vorbei an den Rinderalpen Habrütti und Allmeind. Wanderer dürfen sich vom eher happigen, steilen Start nicht zurück schrecken lassen. Denn schon nach einigen hundert Metern wird der Weg flacher und führt durch den Schatten spendenden Wald, in dem es einiges zu entdecken gibt:

Der Künstler dieser Schnitzereien ist Martin Büsser:

www.buesis-holzschnitzereien.ch/

Libingen-Schindelberg

Ein schöner Rundgang von Bergrestaurant zu Bergrestaurant startet im Toggenburgerdorf Libingen. Der Wanderer startet Richtung Meiersalp, wo er seinen ersten Kafistop einlegen kann. Weiter geht es zu unseren Nachbarn im Tierhag. Von dort ist es nicht mehr weit bis zu uns, die ganze Tour dauert etwa 2 Stunden. Von uns aus kann der müde Wanderer den direkten Weg nach Libingen wählen oder er läuft weiter zur Chrüzegg und anschliessend ins urchige Schwämmli. Den letzten Kafistop gibt's im Älpli, bevor man wieder Libingen erreicht.

Unsere "Beizentour"

Wenn wir mal dazu kommen (das ist eher selten), dann geniessen auch wir gerne einen Tag in unseren heimischen Bergen und besuchen unsere Nachbarn. Unser Weg startet im Atzmännig, sportlich wie wir sind nehmen wir den direkten (und steilen) Weg in das Bergrestaurant Harz (sind wir zu faul, nehmen wir den Sesseli ;-). Beim Wirtepaar Ivo und Amalie tratschen wir über die neusten Älplergeschichten. Weiter geht es in den Hüttenberg zu Nici und Raphi. Gestärkt nach dem hausgemachten Schoggikuchen von Raphi nehmen wir den Anstieg ins Schwämmli in Angriff. In dem kleinen Beizli wartet Migg mit einem würzigen Buureschüblig auf uns (Corina hat immer Hunger...). Hier wird viel gesungen, gelacht und musiziert. Nur schweren Herzens reissen wir uns von dem urchigen Toggenburger los und laufen weiter in die Chrüzegg. Bei Röbi verweilen wir etwas länger und gönnen uns ein Plättli mit Chrüzegg-Alpkäse, schwatzen über störrische Rinder und den neusten Wirteklatsch. Bevor es zu spät wird, brechen wir auf Richtung Schindelberg. Auf dem Weg dorthin gibt es noch einen kurzen (meistens aber einen längeren) Halt auf der Alp Habrüti. Bis wir schliesslich den Schindelberg erreichen, ist es meistens schon Zeit für ein gutes Älpler-Znacht.

Die Route wäre eigentlich gar nicht so lang (etwa 3 Stunden). Das Problem ist unser Sitzleder, normale Wanderer werden unser AlpBeizli Schindelberg wahrscheinlich schon zum Zvieri-Plättli erreichen.

Züri-Oberland Höhenweg Etappe 3

Von der Hulftegg führt der Weg zum höchsten Berg auf Zürcher Boden, dem Schnebelhorn. Bei guter Sicht kann man den Blick während der Wanderung bis zum Bodensee schweifen lassen. Auch den Säntis und die Churfirsten kann man zu Gesicht bekommen. Das AlpBeizli Schindelberg liegt in der zweiten Hälfte der Etappe (Hulftegg-Schindelberg ca 2h20min). Der Schlussspurt von uns bis zum Endziel Chrüzegg dauert noch etwa 1h30min.

Atzmännig-Steg

Die traumhafte Landschaften unserer Region bekommt man auf der Gratwanderung vom Atzmännig nach Steg zu sehen. Wer beim Schindelberg den Gratwanderweg etwa für 100 Meter verlässt, darf sich eine wohlverdiente Verschnaufpause bei uns gönnen.

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Gratwanderung Atzmännig-Steg
B01311_Die_Gratwanderung_vom_Atzmannig_b
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